Johann August Just (1750-1791) | Trio Es-Dur, Op. 13, Nr 4 (Sonata IV) für Klavier, Viola und Violoncello

Neuausgabe | Herausgegeben von Vidor Nagy

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Vorwort der Ausgabe:

Johann August Just | Trio Es-Dur für Klavier, Viola und Violoncello

IKURO-170225

Die genauen Lebensdaten des Pianisten und Komponisten Johann August Just sind nicht bekannt. Geboren wurde er um das Jahr 1750 in Gröningen bei Magdeburg, Deutschland. Verschiedene Quellenangaben berichten übereinstimmend, dass er Schüler des deutschen Musiktheoretikers und Komponisten Johann Phillip Kirnberger (1721-1783) gewesen sein soll. 1767 kam Just nach Den Haag, Niederlande, wo er seine Studien vermutlich bei dem niederländischen Komponisten Friedrich Schwindl (1737-1786) fortsetzte.

Zwei seiner Werke wurden nachweislich zwischen 1774 und 1783 in der Passionszeit im Rotterdamer Konzertsaal an der Bierstraat mehrfach aufgeführt: das „Te Deum a 4 voix“ sowie eine „Cantate spirituale“.

1783 (?) erhielt Johann August Just eine Anstellung am Hofe und trat in die Dienste der Prinzessin Wilhelmina von Preußen, der Gemahlin von Willem V., Fürst von Oranien und Statthalter der Niederlande.

Just soll als einer der besten Pianisten seiner Zeit gegolten haben. Er wirkte bis zu seinem Tode als Klavierlehrer am Hof. Gestorben ist er in Den Haag, vermutlich im Jahr 1791.

Das musikalische Œuvre von Johann August Just umfasst 4 Opern, Klavierkonzerte, ein Violinkonzert, Ouvertüren, sowie zahlreiche Sonaten und Kammermusik für Cembalo (Klavier) in verschiedenen instrumentalen Besetzungen.

Das Trio für Klavier, Viola und Violoncello von Just gehört zu einer Serie von „Sechs Sonaten (sechs Trios) für Cembalo oder Klavier mit Begleitung verschiedener Instrumente Opus 13“, die um das Jahr 1781 bei J. J. Hummel Berlin & Amsterdem erstmals publiziert wurden.

Die nun vorliegende Neuausgabe wurde von Vidor Nagy überarbeitet, der das Trio von Just zusammen mit Carmen Piazzini – Klavier und Peter Wolf – Violoncello auf CD eingespielt hat. Die im Jahre 2008 bei Bayer Records (BR 100 317) unter dem Titel „Viola-Trios“ erschienene Aufnahme enthält außerdem Trios von Johann Baptist Holzer, Michael Glinka und Wilhelm Berger.