… Paganini reizt die Möglichkeiten des Instruments bis zum Exzess aus. Was das für den Solisten bedeutet, ließ Vidor Nagy den Zuhörer kaum spüren. Bei ihm perlte die immens schwierige Partitur [der Sonata per la gran Viola und Orchester] koloraturähnlich. Er scheute sich nicht vor Effekten, kostete sie vielmehr aus, ohne dabei den großen Bogen zu verlieren …
hhb, Stuttgarter Zeitung, 9. Juni 1982

Vidor Nagy mit der excellenten Wiedergabe des Bartókschen Bratschenkonzerts erwies sich als berufener Sachverwalter seines großen ungarischen Landsmannes.
Jochen Rentsch, NRZ Wuppertal, 14. Oktober 1975