Klassische ViolakonzerteJ. Stamitz Viola Concerto in G major
A. Stamitz Viola Concerto in B flat
Sperger Viola Concerto in D major

Vidor Nagy (Viola), Kurpfälzisches Kammerorchester, Jiri Malát (conductor)

Koch Schwann 3-6755-2

Here is a cheerful little earful, as Fats Waller might have said. I cannot make exaggerated claims for the music but it passes the time nicely, especially in these excellent performances.

Vidor Nagy, a Hungarian violist who regularly comes up with pleasant recordings, has found a novelty in the D major Concerto by Johann Matthias Sperger (1770 – 1812). I know him as a composer for his own instrument, the double bass, and there is a Concertino for flute, viola, bass and orchestra.

The Sperger is particularly perky in the outer movements, with plenty of passagework that shows how well he knew the alto instrument. It is a typical three-movement Classical work with the finale in popular style. The slow movement is lovely, with splendid tone from Nagy.

The concertos by Johann Stamitz and the lesser known of his two sons have been fairly frequently recorded – it is a shame Nagy has not dug out one of Anton’s three other viola concertos. Soloist, little orchestra and conductor do all that could be asked of them and the recording is fine. The booklet is poorly presented, however, with no listing of the individual movements.

Tully Potter


Übersetzung:

Klassische ViolakonzerteStamitz, Konzert für Viola in G-Dur; A. Stamitz, Konzert für Viola in B-Moll; Sperger, Konzert für Viola in D-Dur
Vidor Nagy (Viola), Kurpfälzisches Kammerorchester, Jiri Malát (Dirigent)

Koch Schwann 3-6755-2

„Applaus für’n kleinen Ohrenschmaus“ hätte Fats Waller vielleicht gesagt.
[Wörtlich: „Ein fröhliches kleines Ohrvoll“]
Man sollte zwar keine übermäßigen Ansprüche an die Stücke stellen, aber sie vertreiben einem auf durchaus angenehme Weise die Zeit, vor allem in dieser exzellenten Wiedergabe. Vidor Nagy, ein ungarischer Bratschist, der immer wieder mit hübschen Aufnahmen überrascht, präsentiert diesmal eine Novität: das D-Dur-Konzert von Johann Matthias Sperger (1750-1812). Ich kannte Sperger bisher nur als Komponist für sein eigenes Instrument, den Kontrabass; außerdem gibt es ein Concertino für Querflöte, Viola, Kontrabass und Orchester.

Das D-Dur-Konzert gibt sich besonders in den Rahmensätzen sehr lebhaft; eine Vielzahl von virtuosen Läufen zeigt, wie gut Sperger das Wesen der Viola kannte. Das Konzert ist ein typisches Werk der Klassik in drei Sätzen mit schwungvoll-eingängigem Finale. Der langsame Satz ist sehr schön, Nagys Ton wundervoll.

Die Konzerte von Johann Stamitz und dem weniger bekannten seiner beiden Söhne liegen bereits in einer Reihe von Aufnahmen vor – schade, dass Nagy nicht statt dessen eines der drei anderen Bratschenkonzerte von Anton Stamitz ausgegraben hat. Solist, Orchester und Dirigent sind tadellos, die Aufnahmetechnik ist gut. Das Begleitheft dagegen lässt sehr zu wünschen übrig; nicht einmal die einzelnen Sätze sind aufgeführt.

Tully Potter